Written by admin on 29. Februar 2008 – 13:02
Dachfonds sind Investmentfonds. Das bedeutet, dass das Geld des Anteilseigners nur in Anteilen von Investmentfonds angelegt werden. Subfonds ist hierbei der Fachbegriff für die einzelnen Fonds im Dachfond. Indem die Gelder vieler Anleger in einem Sondervermögen gebündelt werden und sie entsprechend den Wünschen des Anlegers in verschiedene Vermögenswerte anlegt, bilden die Investmentgesellschaften oder Kapitalgesellschaften die Investmentfonds. Dem Anleger wird über sein Einlage ein Zertifikat ausgestellt, das beweist, dass er Miteigentum am Fondvermögen hat. Der Anleger hat demnach ein Recht auf eine ordnungsgemäße Verwaltung der Fonds durch den Fondmanager der betreffenden Investmentgesellschaft oder Kapitalanlagegesellschaft.
Das Risiko für den Anleger wird theoretisch minimiert, wenn gleichzeitig in Investmentfonds mit verschiedenen Fondmanagern von unterschiedlichen Gesellschaften investiert wird. Grund dafür ist die potentiell höhere Diversifikation. Hierbei muss jedoch erwähnt werden, dass es durchaus passieren kann, dass einige Manager unterschiedliche Subfonds eines entsprechenden Dachfonds in dieselben Werte inverstieren. Falls dies vorkommt, wäre eine Diversifikation nicht höher und auch der Vorteil einer höheren Sicherheit nicht mehr gegeben. Skandale wie der des IOS-Anlegerskandal in den 60er Jahren zeigen, dass auch Dachfonds hochriskante Anlageformen sein können. Bei den Investmentfonds gibt es zwei verschiedene Arten von Fonds, einmal die offenen und einmal die geschlossenen Fonds; die Dachfonds gehören zu den offenen Fonds. Bei den offenen Fonds besteht für den Anleger die Möglichkeiten immer neu zu investieren, da laufend neue Anteile herausgegeben werden. Die Anteile werden vom Anleger dann gekauft oder wieder verkauft. Verkauft wird in der Regel über die Kapitalgesellschaften. Bei geschlossenen Fonds ist es üblich, dass ein Investor in einer bestimmten Frist Anteile erwerben kann. Die Ausgabe der Anteile wird dann gestoppt, wenn die Frist abgelaufen ist und die gewünschte Höre des Sondervermögens erreicht ist; der Fond wird dann geschlossen. Offene Fonds sind für im allgemeinen für jeden ohne Einschränkung zugänglich, wohingegen in geschlossene Fonds nur institutionelle Anleger investieren dürfen.