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Verdienstmöglichkeiten von Rechtsanwälten
This is my site Written by Torsten on 27. August 2009 – 13:21

Jährlich entscheiden sich etwa 100.000 Schulabgänger für ein Jura-Studium an den Universitäten. Fast jede größere Uni in Deutschland bietet einen Jura-Studiengang an. Das eigentliche Ziel des Studiengangs, nämlich Richter zu werden, erreichen aber nur wenige Absolventen mit besten Noten. Die restlichen 80 Prozent werden Rechtsanwalt.
Da die staatliche Rechtspflege das Ziel des Jura-Studiums ist, arbeiten Rechtsanwälte erst einmal in einem Berufsbild, das sie lediglich in der Theorie erlernt haben. Praktisch muss man sich erst als Anwalt behaupten und dabei besonders als selbständiger Rechtsanwalt auch wirtschaftlich agieren. Die meisten Rechtsanwälte steigen erst einmal bei Kanzleien ein um Berufserfahrungen zu sammeln und begeben sich erst bei entsprechender Berufserfahrung in die Selbständigkeit. Der Arbeitsmarkt ist, besonders für Uni-Absolventen, aber aktuell stark überlaufen und zieht oft hunderte von Bewerbungen auf eine Stelle in einer Kanzlei nach sich. Viele Juristen pokern dabei auch mit ihrem angestrebten Gehalt sehr tief und verlangen weniger als 30.000 Euro brutto jährlich. Gut verdienen Anwälte hingegen als fest angestellter Justiziar in Unternehmen, wozu allerdings einige Jahre Berufserfahrung notwendig sind. Mindestens 50.000 und bis zu mehr als 150.000 Euro jährlich sind als Justiziar möglich.
Freien Anwälten mit eigenen Räumlichkeiten bleiben etwa 1.500 Euro als Rechtsanwalt in Leipzig und vergleichbaren Städten. In kleinen Kanzleien sind immerhin bis zu 37.000 Euro jährlich möglich. Am besten verdienen Anwälte in großen Kanzleien, die international agieren. Bei Mega-Kanzleien steigt man mit 80.000 Euro ein. Wer sich für den Beruf der Rechtsanwältin in Leipzig entscheidet, sollte viel Durchsetzungsfähigkeit, Elan und Ausdauer mitbringen, die heute für das Berufsbild erforderlich sind.

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