Written by admin on 5. Mai 2008 – 18:36
Zu dem Oberbegriff der Biegemaschine gehört auch die Rohrbiegemaschine. Wie es der Name schon andeutet lassen sich damit Rohre biegen, in der Regel werden hier Wasser oder Gasrohre gebogen, um Sie später möglichst unauffällig im Haus verlegen zu können. Aber auch Künstler nutzen diese Biegemaschine gerne um z.B. Ihre Installationen anzufertigen. Denkbar ist natürlich der Einsatz einer Rohrbiegemaschine auch mit jeglichem anderen Stangenmaterial. a) Kleine Rohrbiegemaschine Die kleine manuelle Rohrbiegemaschine besitzt eine Druckkraft von ca. 10.000 Kilo. Hier wird das zu biegende Rohr in den vorderen Teil der Maschine eingelegt und über einen Hebel der Biegevorgang eingeleitet. Da diese Rohrbiegemaschine sehr leicht ist, kann Sie auch mobil – z.B. direkt auf der Baustelle eingesetzt werden. b) Elektrische Rohrbiegemaschine Bei der elektrischen Rohrbiegemaschine sorgen 3 Umlenkrollen für die Verformung des Materials. Anders als bei der manuellen Ausführung wird hier nicht der Druck an einer Stelle ausgeübt, sondern das Werkstück durchläuft die Maschine.
Um das Stangenmaterial möglichst schonend zu formen, wird dabei mit jedem durchlauf der Abstand der Rollen verringert, so dass mit jedem Durchgang der Radius des Materials den später gewünschten Werten annähert. Um das Material nicht bei jedem Durchgang wieder neu einlegen zu müssen, ist es auch möglich den automatischen Vortrieb zu nutzen und das Material im Vorwärts- sowie auch Rückwärtslauf automatisch einzuziehen. Teilweise ist es mit einer Biegemaschine auch möglich komplexe Formen in 3D zu entwerfen. Neben den zum Standardumfang mitgelieferten Biegesegmenten können auch eigene Segmente verwendet werden. So kann die Biegemaschine auf jeden Anwendungsfall umgerüstet werden. Die Herstellung von solchen Biegesegmenten bietet entweder der Hersteller der Rohrbiegemaschine gleich mit an, oder man weicht auf einen der darauf spezialisierten Fachbetriebe aus.