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Ostimmobilien-Renaissance
This is my site Written by Torsten on 14. August 2008 – 10:19

Ostimmobilien – dieser Begriff treibt vielen unerfahrenen Kapitalanlegern Tränen in die Augen, denn nicht selten wurde hier die Altersversorge versenkt. Angelockt von Steuersparmodellen und unfassbar günstigen Kaufpreisen oder raffinierten Finanzierungen, haben hier viele Anleger bluten müssen, was neben den privaten Investoren aber auch im großen Stil die Banken und Großanleger betrifft. Wer nun aber dachte, der große Boom um Ostimmobilien sei Geschichte und die Anleger heute vorsichtiger beim Wohnungen kaufen, der irrt – das Geschäft mit unrentablen Objekten hält sich nach wie vor ganz gut.
Einen zweifelhaften Ruf genießt in dieser Sache nach wie vor die Stadt Leipzig, wo ein Wohnungsleerstand von 10 % herrscht, aber nach wie vor massiv saniert wird. Fast alle Sanierungsobjekte, vornehmlich Altbauten welche zu DDR-Zeiten dem Verfall überlassen wurden, werden auf dem Markt als Steuersparwunder angeboten. Verlockende Finanzierungen, die sich über die Mieteinnahmen und Steuermodelle fast eigenständig refinanzieren sollen, sind so oft für das Verlustgeschäft vorbestimmt, denn mangels Mietern kann sich das Objekt nicht tragen, auch wenn es noch so liebevoll saniert ist.
Besonders Privatanleger, die den Ostmarkt nicht kennen, sollten sich daher vor einem Kauf umfassend über die Immobilie ihres Interesses informieren und keinesfalls aus der Ferne investieren. Rentable Ostimmobilien gibt es tatsächlich, nur gehört viel Marktkenntnis dazu, hier in der richtigen Stadt und in die bestmögliche Immobilie zu investieren. Während bei Investitionen in Immobilien in Städten wie Leipzig mit hohem Leerstand immer zur Vorsicht geraten ist, sieht die Situation in Städten wie Dresden oder Potsdam bereits anders aus – hier lassen sich, aufgrund des attraktiven Wohnungsmarktes, aber keinesfalls Schnäppchen von 30.000-Immobilien machen.

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