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Freiheit, Geschwindigkeit, Aufmerksamkeit
This is my site Written by Torsten on 30. September 2009 – 13:05

Motorräder spalten die Menschen. Die eine Gruppe kann mit diesen Zweirädern nichts anfangen, findet sie viel zu gefährlich und stempelt alle Motorradfahrer als Raser ab. Die andere Gruppe würde alles dafür tun, um ein eigenes Motorrad zu haben. Sie greift auch auf eine Motorradfinanzierung zurück. Ein Motorrad finanzieren zu müssen, ist für sie nichts im Vergleich zu dem, was sie bekommt, wenn sie endlich fahren kann. Doch woher kommt diese Leidenschaft? Was macht die Faszination Motorradfahren aus?
Zum einen ist ein Motorrad natürlich ein Statussymbol. Vor allem große Maschinen kosten eine Stange Geld. Wer eine hat, fällt auf. Nicht nur auf der Straße, auch in der eigenen Garage ist das Motorrad ein viel bestauntes Schmuckstück. Eine Person wirkt neben beziehungsweise auf dem Motorrad wie ein anderer Mensch. Aus dem langweiligen Bankangestellten wird plötzlich ein Abenteurer, der faule Stubenhocker verwandelt sich in jemanden, der sportlich aktiv ist. Das Selbstbewusstsein der Fahrer wird so aufpoliert.
Neben der Wirkung auf andere ist es vor allem das Fahrgefühl, dass Motorräder zu etwas Besonderem macht. Allein die Tatsache, dass man sich in Kurven legen muss, versprüht eine Grundgefahr. Wer seine Angst einmal überwunden hat, geht immer weiter. Er wird mutiger und legt sich tiefer in die Kurve. Er hat so das Gefühl, ein guter Fahrer zu sein. Während der Fahrt verspüren Fahrer Freiheit. Es ist nicht wie im Auto, sondern wie zu einer längst vergangenen Zeit: keine Schutzhülle, keine störenden Materialen, dafür der Wind, der einem entgegenschlägt. In Kombination mit der Geschwindigkeit lässt das die Herzen aller Motorradfahrer höher schlagen.

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