Written by Torsten on 21. Juli 2009 – 13:05
Bei einem Rootserver handelt es sich um einen virtuellen Server, der von vielen Hostern angeboten wird. Oft sind bereits Datenbanken installiert und verschiedene Softwarepakete vorhanden, die etwa die Programmiersprachen PHP oder Perl umfassen. Der Root Server wird in der Regel zu einem monatlichen Mietpreis angeboten, der den Serverstellplatz, die Klimatisierung und den verbrauchten Strom umfasst. Im Gegensatz zum Webspace, der in seinen Administrationsrechten und den installierbaren Paketen begrenzt ist, kann der Rootserver nach eigenem Ermessen verwaltet und erweitert werden. Da Webspace deutlich günstiger angeboten wird, müssen Kunden sich mit wenigen Administrationsrechten begnügen und können nur eine begrenzte Anzahl von Datenbanken sowie Zusatzprogrammen nutzen.
Der Hoster gibt für Rootserver sämtliche Administrationsrechte an seinen Kunden ab und kümmert sich um die Funktionalität der Hardware, indem er etwa defekte Komponenten ersetzt. Der Kunde ist für den Betreib seines Rootservers selbst verantwortlich und muss damit auch Fragen zur Verwaltung und Softwareinstallation eigenverantwortlich klären. Rootserver eignen sich daher für größere Webprojekte, für welche mehrere Datenbanken und Softwareapplikationen benötigt werden als sie auf einem Webspace in der Regel zur Verfügung stehen. Dies betrifft auch Internetprojekte mit hohen Zugriffszahlen, die ansonsten auf einem kleinen Hostingpaket gnadenlos kollabieren würden. Auch für komplexe Softwareanwendungen wird in der Regel ein Rootserver benötigt. Oftmals kommuniziert der Rootserver auch mit anderen Datenbanken des Unternehmens, das zum Beispiel Zahlungssysteme verwendet, die an den Server gekoppelt sind. Auch einzelne Internetdienste wie Mails oder Emails können über einen Rootserver abgewickelt werden. Verschiedene Hoster bieten Rootserver zu einem mittlerweile erschwinglichen monatlichen Mietpreis für ihre Kunden an.